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Spielberichte > 2011
SC Kreith I : TV 1880 Nabburg I 1:4 (0:4)
Tore: 0:1 (8.) Gordon Börner, 0:2 (27.) Tobias Ries, 0:3 (35.) Gordon Börner, 0:4 (36.) Roman Karel, 1:4 (46.) Tobias Kiendl
Schiedsrichter: Stefan Ebensberger (TSV Stulln)
Zuschauer: 80
Eine ausgezeichnete Leistung lieferten die Nabburger vor allem in der ersten Hälfte in Kreith ab. Nach dem Motto „Jeder Schuss ein Treffer“ machten die Gäste aus Nabburg mit vier Toren, davon drei aus Standardsituationen, bereits im ersten Durchgang alles klar. Darüber hinaus verweigerte der ansonsten gute Schiedsrichter Ebensberger dem TV einen eindeutigen Strafstoß, als er nach einem Foul an Börner den Tatort außerhalb des Strafraums verlegte. Der heimische Sportclub konnte sich keine nennenswerte Möglichkeit erspielen. Im zweiten Abschnitt verkürzte der SC zwar sofort, hatte sich aber offensichtlich bereits aufgegeben. Im weiteren Spielverlauf konnte sich die Heimelf demnach nicht mehr gegen die drohende Niederlage aufbäumen, obwohl Nabburg seine Offensivbemühungen einschränkte und darauf bedacht war, den klaren Vorsprung zu verwalten. Dennoch gehörte die klarste Chance im zweiten Durchgang den Nabburgern, als TV-Libero Andi Prey mutterseelenalleine auf das SC-Gehäuse zusteuerte, den Ball aber äußerst knapp über das gegnerische Gehäuse setzte. So geriet der verdiente Gästesieg nicht mehr in Gefahr.
SC Kreith II : TV 1880 Nabburg II 2:0 (0:0)
Wie bereits im Hinspiel konnte die Nabburger Reserve auch in Kreith den Gastgebern über einen langen Zeitraum Paroli bieten, scheiterte aber im Endeffekt an der diesmal zu dünnen Spielerdecke (zu viele Spieler waren entweder krank, mussten zuhause lernen oder konnten sich gegen die eigene Mailbox nicht durchsetzen), da man ohne Auswechselspieler angereist war und sich gerade im Verlauf der zweiten Halbzeit der Kräfteverschleiß doch deutlich bemerkbar machte. Bis zum 1:0 der Gastgeber nach rd. 50 Spielminuten hatten es die Nabburger allerdings hervorragend verstanden, die Kreither vom eigenen Gehäuse fernzuhalten und was doch durchkam, wurde eine sichere Beute des gewohnt souverän haltenden TV-Torwarts Hans Dirnberger, sodass sich bei den Gastgebern zur Pause eine gewisse Unzufriedenheit über den bisherigen Spielverlauf breitmachte. Leider waren die Nabburger auch an diesem Tag in der Offensive nicht durchschlagskräftig genug, um die gegnerische Abwehr ernsthaft in Verlegenheit zu bringen, ansonsten wäre eine Überraschung durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Somit war mit dem 2:0 die Entscheidung in diesem Spiel gefallen und der TV hauptsächlich wieder einmal an der eigenen Einstellung vor allem der nicht mitgereisten Spieler gescheitert.